Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) – Veranstaltungshinweis DEHSt

Am 10. November ist das erste Änderungsgesetz zum Brennstoffemissionhandelsgesetz in Kraft getreten. Hierin werden insbesondere die Emissionspreise für den Zeithorizont bis 2025 festgelegt.

Der Preispfad im nationalen Emissionshandel wird wie folgt gelten:

  • 2021: 25,00 Euro
  • 2022: 30,00 Euro
  • 2023: 35,00 Euro
  • 2024: 45,00 Euro
  • 2025: 55,00 Euro

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz betrifft zunächst die Inverkehrbringer von Brennstoffen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich hierdurch die Preise für Erdgas, Heizöl, Treibstoffe etc. entsprechend erhöhen. Sollte Ihr Energielieferant diese Kosten an Sie weiterreichen wollen, empfiehlt sich eine Prüfung der Energielieferverträge. Nicht alle Lieferverträge sehen gültige Regelungen für diese Fälle vor.

Für besonderes stark von derartigen Zusatzbelastungen betroffene Unternehmen wird es einen Ausgleichsmechanismus geben, zu dem wir detaillierter berichten werden, wenn verbindliche Informationen hierzu vorliegen. Für Unternehmen die bereits am europäischen Emissionshandel teilnehmen besteht zudem das Risiko der Doppelzählung von Emissionen in beiden Emissionshandelssystemen.

Sofern Ihr Unternehmen hiervon betroffen ist sprechen Sie uns gerne an!

An dieser Stelle noch ein Hinweis auf eine Onlineveranstaltung der DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle): Am 04. Dezember informiert die Behörde über die Vollzugsmaßnahmen im Rahmen des nationalen Emssionshandels. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kurz vor der Veranstaltung über einen Link auf der folgenden Seite möglich: Veranstaltungshinweis – Vollzug des BEHG

 

Bundesnetzagentur veröffentlicht Leitfaden zum Messen und Schätzen

Und hier auch direkt unser erster fachlicher Beitrag im neuen Gewand:

Die Bundesnetzagentur hat den finalen „Leitfaden zum Messen und Schätzen“ bei EEG-Umlagepflichten veröffentlicht. An diesem orientiert sich auch das BAFA im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung und folglich für weitere Netzumlagen.

Kernelement des neuen Leitfadens sind neben dem mess- und eichrechtskonformen Messen weitere Vereinfachungen und veranschaulichende Beispiele, an denen weitergeleitete Mengen ermittelt und abgegrenzt werden können. Immer wieder auftauchende Anwendungsfälle wurden in White- und Black-Listen eingruppiert. Die bekannten Prüfpunkte für die Ermittlung der Betreibereigenschaft der elektrischen Verbrauchsgeräte (1. Tatsächliche Sachherrschaft, 2. Eigenverantwortliche Bestimmung der Arbeitsweise und 3. Wirtschaftliches Risiko) bleiben unverändert bestehen.

Von einem geringfügigen Verbrauch kann bei einer Leistungsaufnahme von maximal 0,4 kW im Dauerbetrieb ausgegangen werden. Dazu zählen u.a. Büro- und haushaltsübliche Standardgeräte, aber auch WLAN-Router, Repeater zur Signalverstärkung und Alarmanlagen. Auch fallen unter den Geringverbrauch Verbraucher mit einer höheren Leistungsaufnahme, die eine deutlich eingeschränkte Betriebsdauer wie Wasserkocher, Multifunktionsdrucker, Reinigungsdienste und zeitweise tätige Handwerker. Sonstige größere Verbraucher außerhalb der typischen Anwendungsfunktionen, bspw. größere auf Dauer angelegte Baustellen und Computer-Server, zählen nicht mehr zu den geringfügigen Strommengen, und müssen folglich abgegrenzt werden. Die Möglichkeit des Schätzens existiert weiterhin unter hohen Vorgaben und sollte nur nach Prüfung aller Vereinfachungsmethoden angewendet werden.

Welche Vereinfachungsregelung zur Abgrenzung jeweils herangezogen werden kann, hängt immer von den tatsächlichen Gegebenheiten ab, und muss vom Unternehmen individuell geprüft und für einen Dritten nachvollziehbar umgesetzt werden. Unternehmen die sich aktuell noch mit der Umsetzung Ihres Messkonzeptes befassen unterstützt EK360 gerne auf Anfrage. Vereinbaren Sie zum Beispiel einen kostenlosen 30 minütigen Telefontermin hier auf der Website.

Die relevanten Dokumente der Behörden finden Sie unter den folgenden Links:

Link BNetzA

Link BAFA

In eigener Sache

Wir starten ab sofort durch als Energiekosten 360 GmbH. Bisher habe ich barth.energy services als Einzelunternehmen betrieben. Durch die positive Entwicklung und zahlreiche erfolgreiche Geschäftsbeziehungen die seit 2017 entstanden sind, habe ich mich entschlossen das Unternehmen auf eine solidere Basis zu stellen und wachstumsfähig zu machen. Mit neuem Namen, neuer Gesellschaftsform und angepasstem Auftritt wollen wir uns noch intensiver um die Energiestrategien unserer Kunden kümmern und dazu beitragen Energiekostenoptimierung mit den umfassend präsenten Herausforderungen unserer Zeit zu vereinen.

Ich freue mich auf dieses neue Kapitel und danke insbesondere den Kunden und Partnern die mich bisher auf diesem Weg begleitet haben!

Ihr Christoph Barth

Eigenerzeuger: Neue Meldepflicht zum 31. Mai beachten

Betreiber von Eigenerzeugungsanlagen mussten bis Ende 2019 eine förmliche Einzelerlaubnis für die steuerfreie Entnahme eigenerzeugter Mengen bei ihrem Hauptzollamt beantragen.

Betroffen sind folgende Anlagen:

  • Erneuerbare-Energien Anlagen größer 2 MW
  • Anlagen zur Stromerzeugung
  • Anlagen bis zu 2 MWel aus erneuerbaren Energieträgern oder hocheffizienter KWK

Doch die Novellierung der Stromsteuerentlastungen Mitte letzten Jahres führt auch in 2020 zu neuen Meldepflichten: So müssen Erlaubnisinhaber die Hocheffizienz und den Monats- oder Jahresnutzungsgrad für jede hocheffiziente KWK-Anlage bis zum 31. Mai für das vorangegangene Kalenderjahr nachweisen.

Wer in 2019 keine Erlaubnis für die betroffene Anlage beantragt hat, muss den hiermit erzeugten Strom zunächst versteuern und kann die möglichen Entlastungen beantragen. Hierzu muss als erlaubnispflichtiger Eigenerzeuger bis spätestens 31. Mai die Strom- und Energiesteueranmeldung für das Jahr 2019 ggü. dem zuständigen Hauptzollamt abgeben werden. Anträge auf Entlastung von der Stromsteuer zum Beispiel für die im räumlichen Zusammenhang selbst erzeugten und verbrauchten Strommengen sind bis spätestens 31. Dezember zu stellen.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben und Unterstützung in der Kommunikation gegenüber Ihrem Hauptzollamt benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Online-Energieauditerklärung ist verfügbar

Nach Veröffentlichung des neuen EDL-G im Bundesanzeiger in der vergangenen Woche ist mit dem heutigen Tage auch die Online-Erklärung auf der Website des Bafa verfügbar. Die Online-Erklärung muss jedes „große“ Unternehmen abgeben, welches ein Energieaudit durchführt. Die Frist hierfür beträgt 2 Monate nach Abschluss des Energieaudits. Für Unternehmen mit einem Energieaudit, dass zwischen 26. November und 31. Dezember 2019 abgeschlossen wird, gilt eine Übergangsfrist bis 31. März 2020 zur Abgabe der Erklärung.

Für alle Nicht-KMU, die unter der Verbrauchsschwelle von 500.000 kWh Jahresenergieverbrauch liegen ist ebenfalls eine verkürzte Online-Erklärung verpflichtend. Die Ermittlung des Energieverbrauchs hat auch hierbei nach den Vorgaben des Bafa zu erfolgen und ist im Prüfungsfall gegenüber der Behörde zu belegen.

Für Fragen zum Meldeprozess oder aktive Unterstützung bei Ihrem Energieaudit sprechen Sie uns gerne an, vereinbaren online einen Telefontermin oder senden uns direkt eine Angebotsanfrage.

Höhe der EEG-Umlage 2020 bekanntgegeben

Update zum EDL-G/ Energieaudit – Energietag des Bafa

Wie bereits zuvor berichtet wurde die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) zur Neuregelung der Anforderungen an das Energieaudit durch den Bundestag am 27. Juni verabschiedet. Dieses Gesetz passierte in der Sitzung am 20. September nun auch den Bundesrat. Das Gesetz tritt damit in Kürze in Kraft. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) informierte am 1. Oktober auf dem 2. Energietag des Bafa detailliert über die Neuerungen.

Eckpunkte des EDL-G / Anforderungen an das Energieaudit

Die Kernelemente des Gesetzes beinhalten folgende Punkte:

  • Große Unternehmen mit einem jährlichen Energieverbrauch von weniger als 500.000 kWh müssen nur noch ein vereinfachtes Energieaudit durchführen. Rund 3.500 Unternehmen fallen somit voraussichtlich unter eine Bagatellgrenze. Das vereinfachte Energieaudit besteht im Wesentlichen aus der Erhebung von Energieverbrauch und -kosten des Unternehmens.
  • Freigestellt werden weiterhin Unternehmen, welche sich in der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bzw. eines EMAS Umweltmanagementsystems befinden. Hierfür sind dem Bafa auf Nachfrage Nachweise wie die Durchführung der energetischen Bewertung (Kap. 4.4.3) gemäß DIN EN ISO 50001 vorzulegen.
  • Für die betroffenen Unternehmen kehrt sich die Nachweispflicht über die Durchführung des Energieaudits um. Nach Abschluss des Energieaudits sollen die Unternehmen dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Details zum Energieaudit über ein elektronisches Portal binnen zwei Monaten nach Durchführung des Energieaudits bzw. nach Ablauf der Vier-Jahres-Frist übermitteln.
  • Für die erstmalige Eintragung in das Online-Portal gilt eine Übergangsfrist zum 31.03.2020. Inhalte der Abfragen des Online-Portals sind:
    • Energieverbrauch und -kosten des Unternehmens
    • Kosten des Energieaudits
    • Angaben zum Energieauditor
    • Identifizierte Potenziale
  • Die Anforderungen an die Energieauditoren erhöhen sich. Auditoren sollen regelmäßige Fortbildungen nachweisen. Für die erstmalige Listung sind zusätzlich zu den bisherigen Anforderungen an Qualifikation und Berufserfahrung, Fortbildungen mit einem Umfang von mind. 80 Unterrichtseinheiten erforderlich. Alle drei Jahre sind weitere 24 Unterrichtseinheiten zu absolvieren.
  • Auditoren müssen bereits bei Durchführung des Audits beim Bafa gelistet sein, eine nachträgliche Eintragung soll nicht mehr möglich sein.
  • Die Anforderungen an die Berichtsinhalte werden präzisiert und verbindlich. Das Bafa hatte hierzu bereits einen Leitfaden für die Berichtsinhalte veröffentlicht. Lebenszykluskosten werden z.B. nicht mehr verlangt, stattdessen wird die Anwendung der in Unternehmen gängigeren Kapitalwertmethode erwartet.

Kommentar Energiekosten 360 GmbH

Wir begrüßen ausdrücklich die Konkretisierung der Berichtsanforderungen und die Verschärfung der der Zulassungsanforderungen an Energieauditoren. Dies dürfte nach unserer Einschätzung zu einer starken Qualitätsverbesserung der Energieaudits führen und damit auch die Anerkennung des Instrumentes in der Wirtschaft steigern. Energiekosten 360 GmbHverfügt durch die Zulassung zum Förderprogramm Energieberatung im Mittelstand bereits über die erforderlichen Voraussetzungen auch weiterhin Energieaudits anbieten zu können.

Wichtig für Unternehmen die von einer Befreiung vom Energieaudit durch die Verbrauchsschwelle von 500.000 kWh ausgehen ist, dass trotzdem eine Online-Meldung beim Bafa mit Mitteilung des Energieverbrauchs erforderlich ist. Das Bafa wird in Kürze einen Leitfaden für die Ermittlung des Energieverbrauchs veröffentlichen. Von der Online-Meldung sind nach aktuellem Kenntnisstand nur KMU und vollständig nach EMAS bzw. ISO 50001 zertifizierte große Unternehmen befreit. Insbesondere Konzerne mit einer Vielzahl an (Tochter-) Gesellschaften ohne Zertifizierung haben demnach umfangreiche Berichtspflichten ggü. dem Bafa zu erfüllen.

Energiekosten 360 GmbH bietet für Unternehmen unterhalb der Bagatellschwelle auf Anfrage auch vereinfachte Energieaudits und die Übernahme der Berichtspflichten an das Bafa an.

Das Bafa stellte auf dem Energietag in Aussicht allen Unternehmen nach erfolgter Online-Meldung eine Managementübersicht zur Verfügung zu stellen. Diese soll Informationen zu üblichen Effizienzpotenzialen und aktuellen Förderprogrammen enthalten.

Neben den Neuerungen durch das EDL-G spielten die aktuelle energie- und klimapolitische Debatte in Deutschland und der EU sowie die Angebote des Bafa und der KfW für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Energien die Hauptrolle auf dem Energietag des Bafa. Wir möchten die Aufmerksamkeit vor allem auf die umfassenden Förderprogramme lenken.

Optionen auf Fördermittel für Unternehmen

Gefördert werden insbesondere Investitionen in

  • effiziente Anlagen,
  • die Prozesswärmenutzung aus erneuerbaren Energien,
  • Mess- und Steuerungstechnik,
  • Energiemanagement-Software,
  • die Einführung von Energiemanagementsystemen,
  • die energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen mit der Erstellung von Energiekonzepten und
  • Klima- und Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln.

Es sind sowohl für Ersatz- als auch für Neu-Investitionen Investitionszuschüsse von über 40 % möglich. Nach unseren Erfahrungen werden viele Fördermöglichkeiten in Unternehmen nicht genutzt oder vielversprechende, aber noch unwirtschaftliche Projekte wegen Unkenntnis über die Förderoptionen nicht umgesetzt. Energiekosten 360 GmbH unterstützt Unternehmen bei der Identifizierung, Steuerung und Umsetzung geeigneter Projekte, Beantragung von Fördermitteln und Erfüllung der Nachweispflichten. Sprechen Sie uns gerne hierzu an!

News zum Energieaudit – Neues Energiedienstleistungsgesetz vom Bundestag beschlossen / Erleichterung Multisiteverfahren im Gruppenverbund

Der Bundestag hat am 27. Juni die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) beschlossen. Der Bundesrat wird sich allerdings erst am 20. September mit dem Gesetz befassen, somit werden die neuen Regelungen zum Energieaudit erst im Herbst 2019 in Kraft treten können. Über die Eckpunkte des Gesetzesentwurfs, insbesondere der Freistellung vom Energieaudit für Unternehmen mit einem jährlichen Energieverbrauch unter 500.000 kWh haben wir bereits in früherer Meldung berichtet.

Für die künftig geforderte Meldung der Unternehmen nach erfolgtem Energieaudit beim Bafa, soll im Zeitraum zwischen Inkrafttreten des neuen EDL-G und Jahresende übergangsweise eine Frist bis 31.03.2020 gelten. Ansonsten gilt hier eine sechswöchige Frist. Weitere Informationen können Sie den Meldungen des BMWi entnehmen:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-aenderung-des-gesetzes-ueber-energiedienstleistungen-und-andere-energieeffizienzmassnahmen.html

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Meldung/2019/20190702-vereinfachung-und-weiterentwicklung-energieaudits.html

Erleichterung bei Energieaudits im Gruppenverbund

Darüber hinaus informierte das Bafa am 1. Juli, dass die Regelungen zum Multisiteverfahren bei Energieaudits im Gruppenverbund per sofort angepasst wurden. Demnach können Unternehmensgruppen die in Teilen über eine Zertifizierung nach EMAS oder DIN EN ISO 50001 verfügen, diese Zertifizierungen bei der sog. 90 % Regel anrechnen. Dies war zuvor nicht zulässig und dürfte für viele Unternehmen die in Konzernstrukturen organisiert sind und bspw. produzierende Standorte mit hohem Energieverbrauch haben, eine Erleichterung darstellen. Das Merkblatt des Bafa wurde dahingehend aktualisert und kann hier abgerufen werden.

Für Unternehmen deren Betroffenheit aktuell unklar ist oder die ein Angebot für ein Energieaudit wünschen stehen wir gerne zur Verfügung!

BAFA veröffentlicht Merkblatt zur Strommengenabgrenzung für das Antragsjahr 2019

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat vor wenigen Tagen ein neues Merkblatt veröffentlicht, welches Klarstellungen zur Abgrenzung von Strommengen Dritter im Rahmen der besonderen Ausgleichsregelung des EEG enthält.

Wir empfehlen allen antragsstellenden Unternehmen dringend die hier beschriebenen Kriterien mit ihrem Vorgehen in der Antragsstellung abzugleich und dieses Vorgehen ggf. anzupassen.

Besonders bemerkenswert sind folgende Aspekte:

  • Die Klarstellung, dass alle drei Betreibereigenschaften kumulativ zutreffen müssen um Strom als Selbstverbrauch ansetzen zu können. Hierzu wird eine entsprechende Dokumentation jedes einzelnen Sachverhalts seitens des BAFA empfohlen.
  • Als Bagatellschwelle werden, unter Berücksichtigung weiterer Umstände, 3.500 kWh angegeben. In früheren Verlautbarungen war von geringeren Mengen die Rede, so dass sich hier ggf. eine erneute Überprüfung lohnt. Auch hier verweist das BAFA auf die Prüfung des Einzelfalls und des jeweiligen betrieblichen Kontextes.
  • Das BAFA sieht es als ausreichend an, wenn bei mehreren vergleichbaren Verbrauchern nur einer hiervon exemplarisch mess- und eichrechtskonform gemessen wird und die Messwerte mit Sicherheitszuschlag übertragen werden.
  • Die rechtskonforme Messung hat auch an Abnahmestellen für die kein Antrag zur besonderen Auslgeichsregelung gestellt wird zu erfolgen.

Für die betriebliche Praxis bleibt leider offen, ob die Übertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur insbesondere hinsichtlich der Bagatellschwelle eine identische Gesetzesauslegung vornehmen oder hier andere Grenzen zu setzen sind.

Das Merkblatt kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Energiekosten 360 GmbH untersützt Unternehmen u.a. im Rahmen der Antragsstellung zur besonderen Ausgleichsregelung. Gerne geben wir Ihnen auf Anfrage Auskunft über Möglichkeiten der Zusammenarbeit.