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Der Transformationsplan: Ihr Kurs zur Klimaneutralität

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Der Transformationsplan zeigt, wo Emissionen entstehen, welche Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind und wie Investitionen strategisch priorisiert werden.

Wir übernehmen für Sie den gesamten Prozess: von der CO₂-Bilanz über den Maßnahmenplan bis zum förderfähigen Antrag. Mit einem Transformationsplan machen Sie Nachhaltigkeit messbar, förderfähig und wirtschaftlich sinnvoll.

  • Bis zu 90.000 € Zuschuss
  • Konkreter Fahrplan zur Klimaneutralität
  • Investitionen nach Wirtschaftlichkeit priorisiert
ErdgaskesselGastankPV-AnlageWärmepumpenBatteriespeicher

Heute: Wärme aus Erdgas, Strom aus dem Netz Zielbild: Wärmepumpen, Solarstrom, Speicher – mit Förderfahrplan

Bis zu 70 % gefördert die Erstellung Ihres Transformationsplans Förderung berechnen

Unternehmen aus Industrie, Handel und öffentlicher Hand, die ihre Pflichten sicher erfüllen

Ihr Dekarbonisierungspfad

Kein Zeitstrahl mit Wunschterminen, sondern eine gerechnete Kurve: Welche Maßnahme senkt wann wie viel und was bleibt danach übrig. Klicken Sie sich durch die Etappen.

  • verbleibende Emissionen
  • vermiedene Emissionen
  • Mindestziel: −40 % in 10 Jahren

Schematische Darstellung · Säule anklicken für Details

Wo Sie heute wirklich stehen

Eine THG-Bilanz nach GHG Protocol für Scope 1 und 2, heruntergebrochen auf die relevanten Verbraucher und Prozesse. Damit entsteht die belastbare Ausgangsbasis für alle weiteren Maßnahmen.

Typische Inhalte dieser Etappe
  • Energie- und Stoffströme je Standort
  • Emissionen getrennt nach energie- und prozessbedingt
  • Festlegung eines belastbaren Basisjahres

Was sich zuerst rechnet

Zunächst werden wirtschaftliche Effizienzpotenziale gehoben. Sie senken Energieverbrauch und Emissionen und verbessern gleichzeitig die Ausgangslage für spätere Investitionen.

Typische Inhalte dieser Etappe
  • Druckluft, Kälte, Wärmerückgewinnung und Beleuchtung
  • Regelung, MSR-Technik und Lastmanagement
  • Bewertung nach Einsparung, Investition und Wirtschaftlichkeit

Wo große Emissionshebel liegen

Fossile Anwendungen in Prozess- und Raumwärme werden technisch und wirtschaftlich auf Alternativen geprüft. Dabei werden Abhängigkeiten zwischen Anlagen, Temperaturniveaus und Infrastruktur gemeinsam betrachtet.

Typische Inhalte dieser Etappe
  • Wärmepumpen und elektrische Prozesswärme
  • Abwärmenutzung und Optimierung von Temperaturniveaus
  • Netzanschluss, Anlagenlebensdauer und Investitionszeitpunkte

Wie die Energieversorgung mitzieht

Mit zunehmender Elektrifizierung verändert sich auch die optimale Energieversorgung. Eigenerzeugung, Speicher und Beschaffung werden deshalb gemeinsam mit dem zukünftigen Lastprofil betrachtet.

Typische Inhalte dieser Etappe
  • PV-Eigenerzeugung, Speicher und Eigenverbrauch
  • Beschaffungsstrategie entlang des zukünftigen Lastgangs
  • Energiekosten und infrastrukturelle Auswirkungen mitbewerten

Was nach den großen Maßnahmen noch verbleibt

Auch nach weitreichender Dekarbonisierung können Restemissionen verbleiben. Der Transformationsplan macht diese transparent und zeigt, welche technischen Optionen heute bestehen und welche später erneut bewertet werden müssen.

Typische Inhalte dieser Etappe
  • Verbleibende Prozess- und sonstige Restemissionen
  • Technologieoptionen und spätere Entscheidungspunkte
  • Fortschreibung des Transformationspfads
Transformationsplan anfragen

Was der Staat von der Erstellung trägt

Transformationspläne werden im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW, Modul 5) gefördert. Zwei Angaben genügen für die Einordnung.

Unternehmensgröße
Mittel: weniger als 250 Beschäftigte und Jahresumsatz bis 50 Mio. € oder Bilanzsumme bis 43 Mio. €
Maßgeblich ist die KMU-Definition der EU. Bei verbundenen Unternehmen zählt die Gruppe – das prüfen wir im Erstgespräch mit.
Teilnahme an einem Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk (IEEKN)
Ihre Förderquote
50 %
der förderfähigen Kosten
Maximaler Zuschuss
60.000 €
pro Transformationsplan
Aufteilung der förderfähigen Kosten
Zuschuss
Ihr Eigenanteil 50 %
Reihenfolge entscheidet: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe beim Projektträger VDI/VDE-IT liegen. Ein unterschriebenes Angebot davor schließt die Förderung aus — auch mit Rücktrittsklausel. Den Antrag stellen wir für Sie.

Was am Ende auf Ihrem Tisch liegt

Nicht „ein Bericht“. Fünf Dinge, mit denen Sie ab dem nächsten Tag arbeiten können.

THG-Bilanz Scope 1 und 2

Nach GHG Protocol, je Standort und bis auf die Verbraucherebene heruntergebrochen. Scope 3 anteilig, soweit sinnvoll erfassbar.

Bewerteter Maßnahmenkatalog

Mit Investition, Energie- und THG-Einsparung, technischer Machbarkeit und Kapitalwert nach DIN EN 17463.

Der Dekarbonisierungspfad

Die Kurve mit Etappen, Abhängigkeiten und Entscheidungszeitpunkten — inklusive der Punkte, an denen sich etwas gegenseitig ausschließt.

Förderfahrplan für die Umsetzung

Welche Maßnahme über welches Programm gefördert werden kann und wann der Antrag spätestens gestellt sein muss.

Verankerung im Managementsystem

Rollen, Kennzahlen und der PDCA-Zyklus, in dem der Pfad jährlich auf ISO-50001-Niveau fortgeschrieben wird.

ISO 50001 oder Transformationsplan?

Beide starten bei Ihren Energiedaten, verfolgen aber unterschiedliche Ziele. Das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 verankert Energieeffizienz dauerhaft in Ihren Abläufen und ist zertifizierbar. Der Transformationsplan zeigt Ihren Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2045 und ist förderfähig. Welche Leistung zu Ihnen passt, klären wir im Erstgespräch.

Leistungsvergleich: Energiemanagementsystem nach ISO 50001 gegenüber Transformationsplan
Leistung
Energie­management­system
nach ISO 50001
Transformations­plan
inklusive Dekarbonisierungspfad
Gemeinsame Basis
Energiedaten, Verbrauchstransparenz, Kennzahlenenthaltenenthalten
Maßnahmenliste mit Einsparpotenzialenenthaltenenthalten
Wirtschaftlichkeitsbewertung nach DIN EN 17463 (VALERI)enthaltenenthalten
Nur im Energiemanagementsystem
Rollen, Dokumentation, PDCA-Zyklusenthaltennicht enthalten
Rechtliche Verpflichtungen und interessierte Parteienenthaltennicht enthalten
Internes Audit und Managementbewertungenthaltennicht enthalten
Zertifizierung nach ISO 50001enthaltennicht enthalten
Nur im Transformationsplan
THG-Bilanz Scope 1 und 2 nach GHG Protocolnicht enthaltenenthalten
Dekarbonisierungspfad mit Zielbild 2045nicht enthaltenenthalten
Investitionsreihenfolge mit Förderfahrplannicht enthaltenenthalten
Zuschuss zur Erstellungnicht enthaltenbis 90.000 €

Beide Leistungen lassen sich kombinieren. Die Förderung umfasst dabei ausschließlich den Transformationsplan.

Rechtlicher Hintergrund

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erhöhen den Druck auf Unternehmen, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen, Reduktionspfade abzuleiten und Fortschritte nachvollziehbar zu dokumentieren.

Ein Transformationsplan schafft dafür einen belastbaren Rahmen: Er verbindet Ist-Analyse, Zielbild und priorisierte Maßnahmen zu einem prüfbaren Fahrplan und macht Klimaschutzentscheidungen intern wie extern transparent und begründbar.

Reichstagsgebäude

Was aus einem Transformationsplan werden kann

Zwei Beispiele aus unserer Praxis: der Plan als Ausgangspunkt, danach jährlicher Abgleich beziehungsweise laufende Weiterentwicklung.

PTA Programmier-Technische Arbeiten GmbH
Gemeinsam haben wir den Transformationsplan für das Unternehmen erarbeitet. Seitdem berechnen wir jedes Jahr die CO₂-Bilanz und prüfen, ob der Pfad noch auf Kurs ist.
Ergebnis Jährlicher Abgleich und Energieaudit alle vier Jahre halten den Pfad auf Kurs
TransformationsplanCO₂-BilanzEnergieaudit
Sunfire Solingen GmbH
Mit dem Transformationsplan als Leitlinie entwickeln wir das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 gemeinsam weiter.
Ergebnis Energiemanagementsystem und Transformationsplan wachsen gemeinsam
TransformationsplanEnergiemanagementsystem
Mitglied bei
Energie-Effizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes Mitglied Der Mittelstand BVMW Mitglied Deutsches Energieberater-Netzwerk Mitglied DENEFF

Individuelles Angebot für Ihren Transformationsplan

Ein Transformationsplan zeigt auf, wie Ihr Unternehmen Energieeffizienz, Dekarbonisierung und Investitionen strategisch zusammenführen kann.

Häufige Fragen zu Transformationsplänen

Für welche Unternehmen ist ein Transformationsplan sinnvoll?

Ein Transformationsplan ist insbesondere für energieintensive Unternehmen sinnvoll, die ihre Energieversorgung und Prozesse langfristig auf Klimaneutralität ausrichten möchten. Dazu zählen Industrie- und größere Gewerbebetriebe mit relevanten Energieverbräuchen, komplexen Prozessketten oder eigenen Erzeugungsanlagen.

Er eignet sich besonders für Unternehmen,

  • die Investitionsentscheidungen strategisch absichern wollen
  • die Fördermittel für Dekarbonisierungsmaßnahmen nutzen möchten
  • die mittel- bis langfristig steigende Energie- und CO₂-Kosten erwarten
  • die regulatorische Anforderungen frühzeitig adressieren wollen
  • die einen realistischen Pfad zur Klimaneutralität aufgezeigt bekommen/einschlagen wollen

Auch für Unternehmen mit bestehendem Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS bietet der Transformationsplan eine sinnvolle Ergänzung.

Wie detailliert ist der Maßnahmenplan?

Der Maßnahmenplan ist deutlich detaillierter als eine reine Maßnahmenliste. Er beschreibt technische, organisatorische und energetische Maßnahmen konkret und nachvollziehbar. Typische Inhalte sind:

  • Beschreibung des Ist-Zustands
  • Technische Ausgestaltung der Maßnahme
  • Abschätzung von Investitionskosten
  • Erwartete Energieeinsparungen
  • Reduktion von CO₂-Emissionen
  • Zeitliche Umsetzbarkeit und Abhängigkeiten

Die Detailtiefe ist so ausgelegt, dass Maßnahmen als belastbare Entscheidungsgrundlage und als Basis für Förderanträge genutzt werden können.

Enthält der Maßnahmenplan eine Priorisierung nach Wirtschaftlichkeit und CO₂-Wirkung?

Ja. Ein zentraler Bestandteil des Transformationsplans ist die systematische Priorisierung der Maßnahmen. Diese erfolgt in der Regel anhand mehrerer Kriterien, unter anderem:

  • Wirtschaftlichkeit auf Basis des Kapitalwertes
  • CO₂-Minderungswirkung pro Jahr
  • Investitionshöhe
  • Technische und organisatorische Umsetzbarkeit

So entsteht ein transparenter Fahrplan, der zeigt, welche Maßnahmen kurzfristig sinnvoll sind und welche strategisch langfristig eingeplant werden sollten.

Was ist der Unterschied zwischen Transformationsplan und Energieaudit?

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist eine Bestandsaufnahme des Energieeinsatzes und identifiziert Effizienzpotenziale. Der Fokus liegt auf dem aktuellen Zustand und kurz- bis mittelfristig umsetzbaren Maßnahmen.

Ein Transformationsplan geht deutlich darüber hinaus. Er betrachtet zusätzlich einen langfristigen Zeithorizont und beantwortet die Frage, wie ein Unternehmen Schritt für Schritt klimaneutral werden kann. Dabei werden auch strukturelle Änderungen wie Elektrifizierung, Eigenversorgung, Prozessumstellungen oder der Einsatz neuer Energieträger berücksichtigt.

Kurz gesagt: Das Energieaudit zeigt, wo heute Einsparpotenziale liegen. Der Transformationsplan zeigt ergänzend, wie das Unternehmen seine Energie- und CO₂-Ziele strategisch erreicht.

Wie läuft die Antragstellung ab und wann sollte man den Antrag stellen?

Die Antragstellung erfolgt in der Regel vor Beginn der Beratungsleistung über den zuständigen Projektträger VDI/VDE-IT. Voraussetzung ist, dass noch kein Auftrag vergeben wurde. Der typische Ablauf ist:

  • Prüfung der Förderfähigkeit des Unternehmens
  • Antragstellung vor Projektstart
  • Antrag durch Projektträger bewilligt
  • Durchführung der Analyse und Erstellung des Transformationsplans
  • Einreichung der Verwendungsnachweise und Auszahlung der Förderung

Wissen für Ihren Weg zur Klimaneutralität

Energieeffizienz, Förderung und Regulierung: Wir zeigen, was Unternehmen auf dem Weg zur Dekarbonisierung jetzt bewegt.

Der nächste Schritt: Förderung sichern

Nach der Identifikation wirtschaftlicher Maßnahmen unterstützen wir Sie dabei, passende Förderprogramme für Ihre Investitionen zu finden. Nutzen Sie unseren 360° Ansatz für optimales Energie-Kosten-Management.

Gebäudemodernisierungsgesetz und Förderstrategie für gewerbliche Gebäude

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